Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Nutzungsbedingungen zur Nutzung einer Ackerfläche zum Gemüseanbau

zwischen

dem Kunden

und

Knetsch GBR,Pappelallee 3, 16321 Bernau bei Berlin OT Schönow nachstehend „Schnuppergarten“ genannt

Der Kunde unterbreitet hiermit dem „Schnuppergarten“ das Angebot zum Abschluss eines Vertrages mit nachstehendem Inhalt. Der Vertrag kommt erst zustande, wenn der „Schnuppergarten“ das Angebot des Kunden innerhalb einer Frist von zwei Wochen annimmt. Eine Annahme durch den „Schnuppergarten“ ist regelmäßig darin zu sehen, dass dem Kunden an dessen angegebene E-Mail-Adresse eine Rechnung übermittelt wird.

§ 1 Vertragsgegenstand / Pflichten von „Schnuppergarten“

Der „Schnuppergarten“ verfügen über eine landwirtschaftliche Nutzfläche.

Der „Schnuppergarten“ überlässt dem Kunden ein Teilstück von 75m² aus dieser Nutzfläche zum Zwecke des eigenständigen und nicht gewerblichen Gemüseanbaus durch den Kunden (nachstehend: Vertragsgegenstand). Die genaue Bestimmung des zu überlassenden Teilstücks obliegt dem billigen Ermessen des „Schnuppergarten“ und wird dem Kunden rechtzeitig vor Saisonbeginn mitgeteilt.

Die Fläche ist nicht vorbepflanzt bzw. eingesät.


Das Datum des Saisonbeginns wird durch den „Schnuppergarten“ festgelegt und dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt. Frühestens beginnt die Saison am 16. Mai eines Jahres, spätestens am 01. Juni.

Der Gemüseanbau ist in der Zeit vom Saisonbeginn bis zum 30. November zulässig. Außerhalb dieser Zeit ist eine Bewirtschaftung ausgeschlossen.

§ 2 Vertragsdauer

Dieser Vertrag wird für den Zeitraum vom Saisonbeginn bis zum 30. November eines Kalenderjahres geschlossen. Danach endet das Vertragsverhältnis automatisch.

§ 3 Vergütung

Die Vergütung für die Überlassung des Teilstücks für den Zeitraum vom Saisonbeginn bis 30. November entspricht dem zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe des Kunden auf der Website
http://www.landgut-pappelallee.de gültigen Preis und ist im Voraus innerhalb von 10 Tagen nach Annahme des Vertrages zu entrichten.

Sofern nach 10 Tagen kein Zahlungseingang erfolgt ist, wird der „Schnuppergarten“ dem Kunden eine Zahlungserinnerung per Mail zusenden. Ist auch nach weiteren 5 Tagen kein Zahlungseingang erfolgt, hat der „Schnuppergarten“ das Recht, ohne weitere Ankündigung vom Vertrag zurückzutreten.
Mit der Zahlung werden auch die AGBs anerkannt.

§ 4 Kein Recht zur Unterverpachtung

Die Überlassung des Vertragsgegenstandes oder einzelner Teile des Vertragsgegenstandes an Dritte ist ausgeschlossen. Dem Kunden steht es aber selbstverständlich frei, mit Dritten gemeinsam den Gemüseanbau auf dem Vertragsgegenstand zu bearbeiten.

§ 5 Weitere Pflichten des Kunden


Der Kunde ist verpflichtet

-Sämtliche Pflanzen und Saatgüter müssen aus ökologischem Anbau stammen, es darf kein konventionelles Saatgut oder Pflanzgut verwendet werden. Der Kunde, der konventionelles Saatgut oder Pflanzgut verwendet, haftet für mögliche Schäden.
- den Vertragsgegenstand im Zeitraum vom Saisonbeginn bis zum 30. November eines Jahres ordnungsgemäß zu bewirtschaften;
- den Vertragsgegenstand ordnungsgemäß zu pflegen;
- die Regelungen und Auflagen der Frau Knetsch, zu dessen Betrieb der Vertragsgegenstand gehört, zu beachten und zu erfüllen, insbesondere im Hinblick auf die Entsorgung von Abfällen und die Pflege des Vertragsgegenstandes;
- die Richtlinien des ökologischen Anbauverbands zu beachten,
-keine giftigen,illegalen und oder halluzinogene Pflanzen, Kräuter und Pilzen anzubauen

Der Kunde hat es zu unterlassen, auf dem Vertragsgegenstand Bauten, auch nur vorübergehende, zu errichten.

Kommt der Kunde seinen Pflichten nicht nach, ist der „Schnuppergarten“ nach einmaliger schriftlicher Mahnung mit einer Fristsetzung von 10 Tagen berechtigt, das betreffende Teilstück umzupflügen, um z.B. Flurschäden durch wucherndes Unkraut oder die Schädigung von benachbarten Teilstücken zu verhindern.

§ 6 Beschaffenheit des Vertragsgegenstandes

Garantien oder Zusicherungen werden nicht abgegeben.

Der „Schnuppergarten“ übernimmt keine Haftung für Missernten infolge höherer Gewalt, ungünstiger Wetterbedingungen, Wildfraß oder Diebstahl. Für selbst mitgebrachte Gegenstände kann keine Haftung übernommen werden

§ 7 Verkehrssicherungspflichten

Der Kunde trägt die Verkehrssicherungspflicht für den Vertragsgegenstand nach dem Saisonbeginn. Er hat den „Schnuppergarten“, sofern diese für Verletzungen der Verkehrssicherungspflicht in Anspruch genommen werden, von Ansprüchen Dritter freizustellen.

§ 8 Pflicht bei Vertragsbeendigung

Bei Beendigung des Vertragsverhältnisses ist der Kunde verpflichtet, den Vertragsgegenstand in dem Zustand zurückzugeben, der einer bis zur Rückgabe fortgesetzten ordnungsgemäßen Bewirtschaftung entspricht.

§ 9 Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dieses Vertrages nicht berührt. Das Gleiche gilt, wenn und soweit sich in diesem Vertrag eine Lücke herausstellen sollte. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung oder zur Ausfüllung der Lücke soll eine angemessene Regelung gelten, die, soweit recht¬lich möglich, dem am nächsten kommt oder entspricht, was die Vertragsparteien wirtschaftlich gewollt haben oder nach dem Sinn und Zweck dieses Vertrages gewollt hätten, sofern sie diesen Punkt bedacht hätten. Dies gilt auch dann, wenn die Unwirksamkeit einer Bestimmung etwa auf einem in diesem Vertrag vorgesehenen Umfang der Leistung oder Zeit (Frist oder Termin) beruht; in solchen Fällen tritt ein dem Gewollten wirtschaftlich möglichst nahe kommendes rechtlich zulässiges Maß der Leistung oder Zeit (Frist oder Termin) an die Stelle des Vereinbarten.

Bei Nichteinhaltung dieser AGBs kann es zu einer fristlosen Kündigung kommen, insbesondere die Einhaltung der ökologischen Anbaubedingungen ist zwingend.